Ein ganz normaler Kundentermin. Zumindest bis zur Tankstelle.
Thomas und Barry waren mit Barrys Piper PA-28 D-ELFG auf dem Weg zu einem Kunden. Die Vorbereitung war professionell: Wetter geprüft, Route geplant, Checkliste abgearbeitet und Kunde sicher auf dem Rücksitz verstaut.
Alles lief nach Plan.
Dann musste getankt werden.
Erst fließt der Sprit. Dann fließen fast die Tränen.
Thomas und Barry standen an der Tragfläche und beobachteten, wie der Treibstoff in den Tank lief. Liter für Liter. Zunächst noch entspannt. Dann etwas stiller. Schließlich mit jener Mischung aus Fassungslosigkeit und innerer Kündigung, die Flugzeughalter beim Blick auf den Spritpreis gelegentlich befällt.
Der Gesichtsausdruck der beiden bewegte sich irgendwo zwischen:
„Ist das noch AVGAS oder wird hier flüssiges Gold verkauft?“
und:
„Hätten wir dem Kunden nicht einfach eine Videokonferenz anbieten können?“
Natürlich haben sie das nicht wirklich gesagt. Aber ihre Gesichter führten dieses Gespräch auch ohne Worte ziemlich überzeugend.
Der Kunde zeigte angemessenes Mitgefühl
Während Thomas und Barry draußen versuchten, den finanziellen Sinkflug würdevoll abzufangen, saß der Kunde auf dem Rücksitz.
Er hätte tröstende Worte finden können.
Er hätte diskret aus dem Fenster schauen können.
Oder wenigstens so tun können, als hätte er nichts bemerkt.
Stattdessen griff er zur Kamera und hielt den Moment für die Nachwelt fest. Vermutlich aus rein dokumentarischen Gründen. Dass er dabei lachte, war sicher nur ein unglücklicher Zufall.
So entstand ein Bild wie aus einer Komödie: draußen „Die Zwei“ mit Zapfpistole und Schockstarre, drinnen der Kunde mit bester Aussicht und bester Laune.
Auf dem Luftweg zum Kunden – persönlich bedeutet persönlich
Andere Berater schicken eine E-Mail. Thomas und Barry nehmen die Piper.
Das ist persönlicher, schneller und deutlich eindrucksvoller. Allerdings hat eine E-Mail beim Versand noch nie 100 Liter Treibstoff verlangt.
Trotzdem gehört genau das zur Luftfahrt: Freiheit, Leidenschaft, persönliche Begegnungen – und gelegentlich Rechnungen, bei denen man prüft, ob versehentlich auch das Tankfahrzeug mitgekauft wurde.
Spritpreise kann man nicht versichern. Andere Überraschungen schon.
Über den Treibstoffpreis kann man sich ärgern. Immerhin ist er sofort sichtbar. Schwieriger sind Kosten, mit denen niemand gerechnet hat: ein Schaden am Flugzeug, eine Haftungsfrage oder eine Versicherungssumme, die längst nicht mehr zum Wert der Maschine passt.
Deshalb sollte eine Luftfahrtversicherung regelmäßig überprüft werden. Flugzeugwert, Nutzung, Piloten, Selbstbehalt und Deckung müssen zusammenpassen – damit der nächste Schreck möglichst nur an der Zapfsäule wartet.
Wer vor dem nächsten Tankstopp vergleichen möchte, findet auf der Spritpreisliste für Flugplätze aktuelle Preisangaben verschiedener Airports.
„Die Zwei“ bleiben optimistisch
Nach dem Tanken ging es natürlich weiter zum Kunden. Professionell, zuverlässig und mit ausreichend Treibstoff.
Nur der Kunde hatte jetzt neben seinem Beratungstermin noch ein besonderes Erinnerungsfoto im Gepäck.
Bei AVIATIONTRUST kennen wir nicht nur Versicherungsbedingungen, sondern auch das echte Fliegerleben. Wir beraten persönlich, unabhängig und individuell – mit mehr als 35 Jahren gemeinsamer Erfahrung und dem Wissen, dass man in der Luftfahrt manchmal einfach Humor braucht.
Denn der Spritpreis lässt sich nicht wegversichern.
Das Gesicht beim Bezahlen allerdings auch nicht.

